Exkurs in die Psychologie: In 5 Schritten zum Glücklichsein

Exkurs in die Psychologie: In 5 Schritten zum Glücklichsein



Bist du glücklich? Wenn ja, wie sehr? Wenn nein, warum? Wie oft wurden wir schon mit der Frage konfrontiert, auf die es oft keine eindeutige Antwort gibt? Das Glück hat sich gewandelt, sich unserer heutigen Zeit angepasst. Wir starten den Versuch, mit einfachen aber auch sachlichen Mitteln dem Glücklichsein auf die Spur zu kommen. 

 

Glücklichsein – ein positiver Zufall, ein zu erstrebender Zustand oder doch nur ein Mythos?

“When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.” – John Lennon

Glücklichsein

Und schon befinden wir uns mittendrin im Streben nach Glück und den unterschiedlichen Wahrnehmungen davon. Viele Menschen meinen, der Schlüssel zum Glück sei es, gesund zu sein. Aber bist du glücklich, bloß weil du gesund bist? Andere sind der Ansicht, für sie sei Familie der Inbegriff des Glücks. Aber sind sie nach einer Heirat und Kindern deswegen unbedingt glücklich? Stellen wir zu große Erwartungen an das Glück und haben manchmal ein schlechtes Gewissen, weil wir so vieles besitzen und doch nicht bedingungslos glücklich sind? Ist vielleicht Zufriedenheit die etwas unterschätzte, aber tatsächliche Form des heutigen Glücks?

Es gibt keine Pauschalantwort auf all diese Fragen. Das Glück oder das Glücksgefühl ist zu individuell und wird zu subjektiv wahrgenommen, um es anhand irgendwelcher Voraussetzungen dingfest zu machen. Manchmal scheint es, als würde dem Wort zu viel Bedeutung beigemessen werden. Vielleicht ist es bloß die Ausrede, warum man mit dem momentanen Zustand niemals vollends zufrieden ist. Vielleicht ist es einfach eine Motivation, um immer nach mehr zu streben und uns anzutreiben. Wir werden in diesem Artikel ebenfalls keine Antwort finden, haben aber ein paar Ansätze, die dich dem Glücklichsein ein großes Stück näher bringen können.

 

Digital Detoxing

Glücklichsein

Das heutige Leben spiegelt sich im Internet, genauer gesagt in den sozialen Medien wieder. Mehr noch, denn für viele ist es zu einem festen Bestandteil ihres Daseins geworden. Wir rufen unsere Freundin nicht mehr an und sagen ihr, wie sehr wir sie vermissen. Stattdessen wird das neue Profilbild geliked. Wir tauschen uns nicht mehr im Gasthaus über Religion und Politik aus, sondern lassen uns zu einer Online-Diskussion hinreißen. Kochbücher werden seltener, Food-Blogs dagegen immer mehr. Zeitungen können sich ohne Online-Version kaum noch über Wasser halten.

Wir sagen: STOP! Klar, wir sind auch keine Hinterwäldler, verbringen täglich Zeit in sozialen Medien und lesen die digitalen Nachrichten. Und schreiben natürlich noch einen Blog. Aber du darfst nicht vergessen, dass sich das reale Leben immer noch vor deinem Bildschirm abspielt. Was bringen dir schon 100 Likes, wenn dir niemand persönlich sagt, dass dir deine neue Frisur super steht oder dir bei einer herzlichen Umarmung zu deiner Hochzeit gratuliert? Dreh dein Handy am Wochenende mal ab. Kauf dir eine Zeitung aus Papier. Triff dich mit deiner besten Freundin außerhalb des World-Wide-Webs.

 

Augen auf für das Leben

Glücklichsein

Höher, schneller, weiter. Das 21. Jahrhundert wird großteils dadurch geprägt, neue Maßstäbe zu setzen. Die rote Ampel hält dich davon auf, pünktlich bei deinem 5. Termin zu erscheinen und versetzt dich in Rage? Der Fahrer vor dir fährt etwas unter dem Geschwindigkeitslimit und bringt dich dadurch zur Weißglut? Durchatmen! Nutze die kleinen Verzögerungen um ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen. Sieh dir deine Umgebung an, lass deinen Blick mal abseits von deinem Smartphone schweifen und genieß die kleinen Freuden des Lebens.

 

Fast Food ist eines der Phänomene, bei welchen aus einem eigentlich genüsslichen Ereignis ein Schnellverfahren geworden ist. Wir empfehlen dir, wieder mal öfter selbst in der Küche zu stehen, hochwertige Lebensmittel zu verarbeiten und dir Zeit für kulinarische Experimente zu nehmen. Den richtigen Anstupser haben wir mit unserem Gutschein von Marley Spoon auch gleich parat!

 

Nährstoffe testen

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Jetzt aber mal zu einem sachlichen Ansatz. Serotonin, Vitamin D und Tryptophan spielen eine große Rolle, wenn es um dein Wohlbefinden geht. Zu geringe Werte dieser Nährstoffe können zu Depressionen, Müdigkeit und Erschöpfung führen. Darum solltest du sie regelmäßig testen und gegebenenfalls deine Ernährung optimieren, um deinen Körper beim Glücklichsein zu unterstützen.

 

Das Glücksprinzip

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Hast du schon einmal von dem Film “Das Glücksprinzip” gehört? Er erzählt die Geschichte eines Jungen, der eine Theorie entwickelt, wie jeder Mensch die Welt verbessern kann. Das Konzept ist wunderbar simpel: Du hilfst drei Menschen. Diese schulden dir daraufhin keinen Gefallen, sondern jeder von ihnen hilft wiederum drei weiteren Menschen. Wie bei einem Schneeballsystem könnte sich das Glück innerhalb kürzester Zeit vervielfachen. Und nicht umsonst heißt es, dass Glück das einzige ist, was sich verdoppelt, wenn du es teilst.

 

Schritt für Schritt

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Träume zu haben ist wichtig. Allerdings ist ein großer (realistisch) unerreichbarer Traum auch oft mit Frust verbunden. Wir raten dir: Setz dir Zwischenziele und mach einen Schritt nach dem anderen. Du kannst/musst nicht von heute auf morgen alles erreichen. Gib dir selbst Zeit für die Veränderung und arbeite dich Stück für Stück an deinen Traum heran.

 

Vielleicht haben dir unsere Ansätze geholfen oder zumindest ein paar Denkanstöße geliefert. Wir beenden diesen Artikel, wie wir ihn begonnen haben. Mit einem Zitat.

“Es ist schwer, das Glück in uns zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.” – Nicolas Chamfort