Adieu Mikroplastik: Wir verabschieden uns vom Kunststoff in unseren Pflegeprodukten.

Adieu Mikroplastik: Wir verabschieden uns vom Kunststoff in unseren Pflegeprodukten.


28.09.2016 ┬Ě Mode & Beauty, Gesundheit & Ern├Ąhrung ┬Ě von Jana

Es steckt in deinen Peelings, im Duschgel, in Kosmetika und mittlerweile auch in der Ern├Ąhrungskette. Mikroplastik ist ├╝berall und verteilt sich munter weiter. Dabei schadet es nicht nur der Umwelt, sondern auch deinem K├Ârper. Wir sagen dir, warum es unbedingt aus deinem Leben verschwenden sollte und worauf du alternativ zur├╝ckgreifen kannst.┬á

Du interessierst dich f├╝r die Inhaltsstoffe deiner Pflegeartikel? Dann sind unsere Beitr├Ąge ├╝ber Silikone in Shampoos sowie Hormone in deinen Beautyprodukten sicher lesenswert. Jetzt befassen wir uns aber erst mal mit den kleinen Kunststoffteilchen namens Mikroplastik.

 

Wer oder was ist Mikroplastik?

Mikroplastik

Generell spricht man bei Mikroplastik ├╝ber Teilchen, die kleiner als 5 Millimeter sind. Dabei wird unter prim├Ąrem und sekund├Ąrem Mikroplastik unterschieden. Der in Kosmetikprodukten enthaltene Kunststoff f├Ąllt unter prim├Ąres Mikroplastik und wird extra daf├╝r hergestellt. Bei sekund├Ąrem Mikroplastik handelt es sich um jenes, welches bei dem Zerfall von gr├Â├čeren Kunststoffst├╝cken wie z.B. einem Plastiksackerl entsteht. Aber egal ob prim├Ąr oder sekund├Ąr – sch├Ądlich f├╝r die Umwelt ist bekanntlich beides.

 

Mikroplastik in Kosmetika & Pflegeprodukten

Mikroplastik

Was machen die kleinen Teilchen denn ├╝berhaupt in unseren Produkten? Als Bestandteil der Zahnpasta tragen sie Belag ab, im Peeling die Hautsch├╝ppchen,┬áim Duschgel sorgen sie f├╝r scheinbar besonders weiche Haut und in der Hautcreme dienen sie als Bindemittel. Sie sind ein kleiner Allrounder, mit gro├čen Schattenseiten. Durch den Abfluss gelangen sie ins Abwasser. Aufgrund der minimalen Gr├Â├če k├Ânnen Kl├Ąranlagen nicht das ganze Mikroplastik filtern und so erreicht es langfristig das Meer. Dort belastet es nicht nur den Lebensraum von Fauna & Flora, sondern wird auch von Meeresbewohnern wie Krebsen, Muscheln und Fischen aufgenommen und landet schlussendlich sogar auf unserem Teller. Au├čerdem funktioniert Plastik wie ein Magnet, wenn es um die Anziehung von Schadstoffen geht. Also nehmen Fische & Co durch den Konsum von Mikroplastik auch gleich andere unangenehme Stoffe auf.

 

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Alternativen

Mikroplastik

Vorweg m├Âchten wir gleich mal sagen: Es gibt immer eine Alternative! In diesem Fall ist es sogar besonders leicht, in einigen Produkten auf Mikroplastik zu verzichten. Allerdings ist es besonders schwer, als Otto-Normal-Verbraucher Mikroplastik in den Inhaltsstoffen zu enttarnen. Wir empfehlen dir daher, deine Produkte einfach bei codecheck.info┬ázu testen. Du erh├Ąltst Informationen zur Unbedenklichkeit und Umweltfreundlichkeit des Produkts und bekommst gleichzeitig Alternativen vorgeschlagen. Das erspart dir stundenlanges Studieren der Flaschenr├╝ckseiten in der Drogerie.

Wenn du auf Nummer sicher gehen m├Âchtest, kannst du z.B. Peeling ganz einfach selbst herstellen. Du nimmst 2EL Kokos- oder natives Oliven├Âl und vermengst es mit 1EL Zucker (K├Ârnung je nach Wunsch) – fertig ist das DIY-Peeling ohne bedenkliche Inhaltsstoffe oder Nebenwirkungen. Noch ein nat├╝rlicher “Bodyscrub” ist Kaffeesud und somit auch gleichzeitig die Weiterverwendung von Abf├Ąllen. F├╝r gl├Ąnzendes Haar kannst du deine M├Ąhne mit Espresso (f├╝r dunkles Haar) oder Zitrone (f├╝r helles Haar) sp├╝len. In Sachen Zahnpasta haben wir auf unserer Partnerplattform iamgreen.at schon einen Artikel dar├╝ber verfasst, wie du diese selbst herstellen kannst.

 

Wir hoffen, wir konnten dir die Thematik etwas n├Ąher bringen und w├╝nschen dir viel Freude in deinem mikroplastik-freien Leben!