Silikone – Übeltäter oder Sündenbock?

Silikone – Übeltäter oder Sündenbock?



Eine wallende, glänzende Mähne. Strahlende Zähne und ein makelloser Teint. Dieses Bild wird uns von Shampoo- & Duschgelmarken tagtäglich vor Augen geführt. Wir streben danach, dem Ideal nahe zu kommen. Aufgrund dieser gezielten Manipulation wird bei der Herstellung der Haar- und Hautprodukte gerne getrickst. Nicht immer zu unserem Vorteil. 

Wer große Versprechen macht, muss sie auch einhalten. Daher setzen Hersteller von Beauty-Produkten gerne mal auf Inhaltsstoffe, die optisch den gewünschten Effekt hervorrufen. Weiche, geschmeidige Haare oder eine Haut wie ein Babypopo. Wer hinter die Kulissen bzw. die Liste der Inhaltsstoffe blickt, wird jedoch mit einer Masse an chemischen, nicht identifizierbaren Begriffen bombardiert. Es gibt leider zu viele, um sie in einem Artikel behandeln zu können. Daher befassen wir uns heute erstmal mit der Thematik der Silikone.
Hormone und künstliche Inhaltsstoffe standen bei uns schon mehrmals im Mittelpunkt. Wenn du gerne mehr über die Zusammensetzung deiner Produkte wissen möchtest, empfehlen wir dir unsere Artikel Hormone belasten deine Pflegeprodukte und 10 Gründe, die Pille abzusetzen.

 

Vor- und Nachteile der Silikone

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Die Beauty-Branche wird auf den Kopf gestellt. Noch nie wurden die Themen rund um Inhaltsstoffe und Auswirkungen so heiß diskutiert wie heute. Wir sind froh über das Umdenken, von Panikmache halten wir allerdings nichts. Darum haben wir versucht, uns so sachlich wie möglich mit der Thematik auseinander zu setzen. Recherchiert man im Internet, stößt man durch den Suchbegriff “Silikone” nämlich nicht nur auf Seiten, die deren Nachteile deutlich in den Vordergrund stellen, sondern auch auf jene, die vor zu schnellem Urteilen warnen.

 

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Silikone in Shampoos und Duschgels wirken aufpolsternd und glättend. Beides Wörter, die wir gerne mit Haaren & Haut in Verbindung bringen. Als Bestandteil von Shampoos ummanteln sie dein Haar und sorgen für ein geschmeidiges Gefühl. Aber während die einen von einem “Schutzmantel” sprechen, kritisieren andere genau diese Funktion. Silikone waren bis vor kurzem nicht wasserlöslich, haben sich daher an Haaren und Kopfhaut festgesetzt und quasi gestapelt. Das Resultat: Der Build-Up-Effekt. Je mehr Silikone auf deinem Haupt, desto weniger Nährstoffe gelangen an die Haare und Haut. Juckende Kopfhaut, platte Haare oder sogar Neurodermitis können die Folge sein. Es gibt heutzutage allerdings auch wasserlösliche Silikone, um diese ungewünschten Nebenwirkungen zu vermeiden.

Auch wenn Fortschritte gemacht werden, umweltfreundlich werden Silikone niemals sein. Sie sind nicht biologisch abbaubar, gelangen durch den Abfluss in der Dusche, belasten unsere Natur und unser Grundwasser. Außerdem darfst du nie vergessen, dass dir Silikone gesunde Haare nur vorgaukeln. Unter der isolierten Schicht verändert sich nichts. Dasselbe gilt für Hautprodukte. Auch wenn Silikone mithilfe des feinen Films deine Haut optisch aufpolstern, können aufgrund der fehlenden Luftdurchlässigkeit Unreinheiten oder sogar Hautkrankheiten entstehen.

 

Alternativen

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Zuallererst kannst du beim Kauf von Beauty-Produkten darauf achten, dass keine Begriffe mit -cone oder -xane enden. Hinter diesen kryptischen Wörtern verbergen sich die umstrittenen Silikone. Damit ist der erste Schritt getan. Wundere dich nicht, wenn dein Haar während der ersten Zeit des Silikon-Entzugs etwas kraftlos erscheint. Das ist ein völlig normaler Effekt, der sich nach kurzer Zeit wieder verabschiedet. Experten sagen, dass deine Haare nach einer Zeit ohne den Weichmacher schöner und stärker sein werden als je zuvor. Und auch deine Haut kann gut auf den Zusatz verzichten. In beiden Fällen raten wir dir zu pflanzlichen Ölen. Für die Haare eignet sich Arganöl, deine Haut freut sich über Kokos- oder natives Olivenöl.

 

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Wir warnen vor Polyquaternium!

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Erleichtert entdeckst du im Regal ein Shampoo mit der Aufschrift “Silikonfrei”. Aber Vorsicht. Bevor du es begeistert in den Einkaufswagen legst, solltest du doch noch mal den Text auf der Flaschenrückseite studieren. Die Rolle der Silikone als Sündenbock hat nämlich einen noch umstritteneren Zusatz hervorgebracht: Polyquaternium. Es übernimmt dieselbe Rolle der Silikone, kann jedoch weit bedenklichere Folgen auslösen. Neben dem schon bekannten Build-Up-Effekt kommen bei Polyquaternium auch noch krebserregende Rückstände auf der Kopfhaut hinzu. Leider ist der künstliche Inhaltsstoff besonders billig und daher beliebt bei den Herstellern. Biologisch abbaubar ist Polyquaternium natürlich auch nicht. Das einzig Positive: Der Silikon-Ersatz versteckt sich hinter keinen Decknamen, sondern wird mit seiner eindeutigen Bezeichnung auf der Rückseite deines Shampoos oder Duschgels angeführt.

 

Ein letzter Tipp zum Abschluss: Wenn du deine Produkte auf Inhaltsstoffe, deren Bedenklichkeit und Alternativen testen möchtest, kannst du den Artikelnamen einfach bei codecheck.info eingeben.